Foto: Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Unna, Wilfried Feldmann
Die CDU-Kreistagsfraktion Unna begrüßt die aktuellen Entwicklungen beim
Radschnellweg RS1 und den von der Landesregierung und Straßen.NRW
eingeschlagenen pragmatischen Kurs. Aus Sicht der Christdemokraten ist dies ein
wichtiger Schritt, auf dem Weg zur Realisierung des Projekts.
„Der RS1 ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den Radverkehr in unserer
Region. Deshalb ist es richtig, dass nun pragmatische Lösungen in den Vordergrund
rücken, die eine zeitnahe Umsetzung ermöglichen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der
CDU-Kreistagsfraktion Unna, Marco Morten Pufke. „Die Menschen erwarten zu Recht
Fortschritte und keine jahrelangen Diskussionen über Standards, die vielerorts kaum zu
realisieren sind. Entscheidend ist, dass wir einen sicheren, leistungsfähigen und
bedarfsgerechten Radweg schaffen.“
Die bisherigen Planungen haben gezeigt, dass ein durchgängiger „Premiumausbau“
des RS1 unter den bestehenden Gegebenheiten nicht umsetzbar ist. Insbesondere
ungeklärte
Grundstücksfragen sowie weitere planerische und bauliche
Herausforderungen haben das Projekt in den vergangenen Jahren immer wieder
verzögert. Der nun eingeschlagene Kurs eröffnet die Chance, bestehende Hindernisse
zu überwinden und den Ausbau abschnittsweise schneller voranzubringen.
Auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Unna, Wilfried
Feldmann, unterstützt den neuen Ansatz: „Es ist sinnvoll, die Planungen an den
tatsächlichen Gegebenheiten auszurichten. Nicht jeder Abschnitt muss zwingend den
höchsten Ausbaustandard erfüllen, wenn dadurch das Gesamtprojekt über Jahre
verzögert wird. Ein gut ausgebauter, sicherer und durchgängiger Radweg bringt den
Menschen deutlich mehr als ein Premiumkonzept, das auf absehbare Zeit nicht
vollständig umgesetzt werden kann.“
„Pragmatismus bedeutet nicht, Abstriche bei der Qualität zu machen, sondern
Lösungen zu finden, die den Menschen tatsächlich zugutekommen“, betont Pufke. „Mit
dem jetzt eingeschlagenen Weg kommen wir dem Ziel eines modernen und attraktiven
Radschnellwegs im Kreis Unna ein gutes Stück näher.“
Die CDU-Kreistagsfraktion Unna wird den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess
konstruktiv begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, dass der RS1 mit Augenmaß,
wirtschaftlicher Vernunft und dem notwendigen Tempo verwirklicht wird.

