Foto: CDU-Kreistagsfraktion Unna
Kreis Unna/Märkischer Kreis – Auf Initiative der CDU-Kreistagsfraktion Unna wird der Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr des Kreises Unna am 8. Juli das Brand- und Rettungsdienstzentrum des Märkischen Kreises in Altena-Rosmart besuchen.
„Ziel des Besuchs ist es, sich vor Ort über moderne, integrierte Strukturen im Bevölkerungsschutz sowie die Organisation des Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr ein Bild zu machen“, erklärt CDU-Ausschussvorsitzender Herbert Krusel.
Der Besuch erhält besondere Bedeutung vor dem Hintergrund, dass sich auch der Kreis Unna derzeit mit den Planungen für ein eigenes Gefahrenabwehrzentrum beschäftigt. Angesichts wachsender Herausforderungen durch Großschadensereignisse, die geopolitische Lage und steigender Anforderungen an Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sollen im Kreis Unna zukunftsfähige Strukturen geschaffen und bestehende Kapazitäten weiterentwickelt werden.
Das Brand- und Rettungsdienstzentrum des Märkischen Kreises gilt dabei als ein Modell für die aktuellen Anforderungen der Gefahrenabwehr. Neben der modernen Kreisleitstelle umfasst der Standort umfangreiche Übungs- und Schulungseinrichtungen für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Jährlich werden dort zahlreiche Einsatzkräfte aus- und fortgebildet.
Die CDU-Kreistagsfraktion Unna sieht in dem Austausch mit dem Märkischen Kreis einen guten Ansatz, Impulse für die zukünftige Ausrichtung des Bevölkerungsschutzes mitzunehmen, die in die weiteren Überlegungen zur Realisierung eines Gefahrenabwehrzentrums im Kreis Unna einfließen können.
„Eine moderne Gefahrenabwehr erfordert leistungsfähige Strukturen, kurze Kommunikationswege und eine enge Verzahnung aller beteiligten Organisationen. Der Blick in den Märkischen Kreis kann wertvolle Anregungen für die weiteren Planungen im Kreis Unna liefern“, so Krusel abschließend.

