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23.11.2016

CDU-Kreistagsfraktion besucht Kinderschutzbund

Arbeit des Kinderschutzbundes ist wichtige Säule der Jugendhilfe

Die Mitglieder des Ausschusses Soziales und Familie sowie des Jugendhilfeausschusses der CDU-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna haben den Kinderschutzbund besucht, um sich von Rosemarie Böhme und ihrem Team aus Erster Hand berichten zu lassen.

„Unsere Arbeit hat sich in den letzten 30 Jahren verändert“, berichtet Böhme, „vieles läuft heute über das Internet.“ Fälle von Cybermobbing oder das Problem von Kontaktaufnahmen Erwachsener mit Minderjährigen mit sexuellem Hintergrund in sozialen Netzwerken habe es vor zehn Jahren nicht gegeben. „Es ist erschreckend, wenn man hört mit welchen perfiden Mitteln, im Internet Kontakt zu unbedarften Kindern gesucht wird“, erklärt Jan-Eicke Kerstin, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im Jugendhilfeausschuss.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe war bei dem Termin anwesend. „Das Thema Cybermobbing hat auch die Bundespolitik auf dem Schirm. Ich bin dankbar, dass der Kinderschutzbund hier im Wahlkreis das Problem aufgegriffen hat. Das ist längst noch nicht überall der Fall“, so Hüppe.

Das Hauptaugenmerk des Kinderschutzbundes liegt laut Böhme aber weiterhin in der direkten Arbeit mit Kindern und Familien. „Es ist unglaublich wichtig, dass der Kinderschutzbund an dieser Stelle ein niederschwelliges Angebot bereithält“, beton Olaf Lauschner, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im Sozialausschuss. Diese Einschätzung kann Böhme nur bestätigen: „Viele Menschen schrecken davor zurück bei Anzeichen von Misshandlung oder Vernachlässigung gleich zum Amt zu gehen, aus Angst in die Mühlen der Behörden zu geraten.“ Der Kinderschutzbund sei in solchen Fällen der erste Ansprechpartner.

„Der Kinderschutzbund kann sich der Unterstützung der CDU-Kreistagsfraktion für die wichtige Arbeit gewiss sein“, erklären Kersting und Lauschner unisono.